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Ferialjob als Praktikum – Wie komme ich zum Praktikumsnachweis?

Ferialjob als Praktikum – Wie komme ich zum Praktikumsnachweis?

Ferialpraktikum

 

Bereits während deiner Schul- und Studienzeit kannst du bei einem Praktikum wertvolle Praxiserfahrung sammeln und Einblicke in die Berufswelt gewinnen. Ferialpraktika bieten dir die ideale Chance, deine Stärken und Interessen zu entdecken.

 

Bei einigen Schulen, Universitäten und Fachhochschulen ist für den Abschluss der Nachweis eines Praktikums im Lehrplan sogar vorgeschrieben. Schülerinnen und Schüler, sowie Studierende müssen während der Ferien ein bezahltes Pflichtpraktikum absolvieren.

 

Viele Unternehmen bieten daher in den Ferienzeiten Jobs mit Praktikumsnachweisen an. Aber aufgepasst! Praktikum ist nicht gleich Praktikum. Wir haben daher bei unserem Juristen und Personalmanager Manfred Krippel genauer nachgefragt und erfahren, unter welchem Voraussetzungen Jobs (und insbesondere der Ferialjob als Fundraiser bei der Kober GmbH) als Praktikum angerechnet werden können.

Auf was muss man bei der Praktikumssuche bzw. beim Ferialpraktikum grundsätzlich achten?

Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, nach welcher Art von Praktikum man sucht. Der Begriff wird vielseitig verwendet. Eine einheitliche Definition gibt es nicht.

Welche Verwendungsarten sind die häufigsten?

Da wäre zunächst einmal der klassische bezahlte Ferialjob oder Nebenjob im Sommer bzw. während des Studiums. Häufig wird der Begriff „Praktikum“ oder „Ferialpraktium“ auch als Synonym dafür verwendet. In diesen Fällen wird das Ziel im Regelfall darin liegen, den eigenen Lebenslauf und/oder die eigenen Finanzen aufzupeppen.

 

Des Weiteren gibt es auch das klassische unbezahlte Praktikum. Hierbei steht der Ausbildungszweck im Vordergrund. Die Tatsache, dass man keine (oder nur eine symbolische) Vergütung erhält, wird dadurch gerechtfertigt, dass der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin durch die Ausbildung der Praktikantin / des Praktikanten einen gewissen Aufwand hat. Derartige Praktika werden häufig in berufsbildenden Schulen oder Studien vorgeschrieben, können aber auch individuell organisiert sein, etwa um den eigenen Lebenslauf mit facheinschlägigen Erfahrungen anzureichern.

 

Somit sind wir auch schon bei der nächsten großen Praktikumsart, dem Pflichtpraktikum im Zuge einer Ausbildung. Nicht alle Pflichtpraktika werden vom jeweiligen Ausbildungsträger (Schulen / Universitäten) organisiert. Sehr oft wird lediglich ein Ausmaß an Praktikumszeiten vorgegeben. Auch die genaue Tätigkeit im Rahmen dieser Praktika wird von „unbedingt im Zusammenhang mit der Ausbildung“ bis hin zu „Hauptsache irgendeine Arbeit“ geregelt.

Was sollte ich beachten, wenn ich mir ein Pflichtpraktikum selbst organisieren muss?

Ich rate dringend dazu, die Vorgaben der Schule bzw. Universität genau anzusehen. Im Worst-Case hat man am Ende nämlich ein Praktikum gemacht, das gar nicht angerechnet wird…und das womöglich noch unbezahlt.

 

Voraussetzungen für eine Praktikumsanrechnung

Was ist bei der Anrechnung von Jobs (z.B. Ferialjobs) zu beachten, die nicht von vorne herein als Praktikum von der Ausbildungsstelle vergeben werden?

Theoretisch lässt sich ja jeder beliebige Job als Praktikum anrechnen. Man muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass über die Anrechnung immer die jeweilige Schule / Universität entscheidet.

 

Folgende Schritte sollte man bei der Anrechnung von Ferialjobs für ein Praktikum daher beherzigen:

 

  1. Bei der zuständigen Stelle der Schule/Universität die inhaltlichen und formalen Vorgaben einholen.
  2. Vom gewünschten Job eine Stellenbeschreibung besorgen. Gegebenenfalls sollte man mit der Personalleitung Kontakt aufnehmen und eine Beschreibung der Tätigkeit anfordern, die den formalen (und soweit möglich) den inhaltlichen Vorgaben der Schule/Universität entsprechen.
  3. Vor Arbeitsbeginn klären, ob der Ferialjob als Praktikum angerechnet wird.

Wird der Promotionjob als Fundraiser häufig als Pflichtpraktikum akzeptiert?

Das ist durchaus möglich. Besonders geeignet ist der Job als Fundraiser aufgrund der Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen natürlich für soziale Ausbildungen.

 

Aber auch wirtschaftliche Studiengänge haben oft gute Chancen, da im Rahmen einer Fundraisingkampagne durchaus nennenswerte Geldbeträge für NPOs gesammelt werden. Nicht zu unterschätzen sind auch die sozialen Kompetenzen, die man sich im Laufe von durchschnittlich 80 bis 100 Gesprächen pro Tag aneignet.

 

Auch wenn der Job als Fundraiser auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit der Ausbildung zusammenhängen sollte, lohnt es sich, sein Glück für eine Anerkennung des Jobs als Praktikum zu versuchen. Mit ein bisschen Überzeugungsarbeit bei der zuständigen Person klappt es häufig mit der Anrechnung. Wie sich der Ferialjob der Kober GmbH im Lebenslauf mach kannst du hier nachlesen.